Was macht die DMOZ

24. November 2008

Das Open Directory Project ist nach Angaben des Unternehmens das größte von Menschen geführte Webverzeichnis das Internets. Alle Inhalte, die auf der Homepage des Unternehmens eingesehen werden können, wurden von freiwilligen Redakteuren erstellt.

Das Open Directory Project, auch dmoz genannt, wurde ursprünglich unter dem Namen Gnuhoo ins World Wite Web gestellt bzw. veröffentlicht. Das Projekt ging am 5. Juni 1998 online und wurde innerhalb von wenigen Jahren sehr bekannt. Aus Markenrechtsgründen wurde das Projekt aber schon bald von Gnuhoo auf Newhoo “umgetauft”. Den Namen Open Directory Project erhielt die Seite, als es Ende 1998 von Netscape gekauft wurde. Nur wenig später witterte AOL das große Geschäft und kauft wiederum Netscape.

Um die Aktualität kümmerten sich ebenfalls freiwillige Editoren, die sich freuten diese Aufgabe übernehmen zu dürfen. Schon bald gab es für das Open Directory Project Konkurrenz: Weitere Webverzeichnisse gingen online. Doch trotz der harten Konkurrenz hat es dmoz geschafft, über die Jahre populär und erfolgreich zu bleiben. Die Konkurrenz hat nicht lange überlebt und beide Konkurrenzseiten stellten Ihren Dienst mittlerweile ein.

Viele gehen davon aus, dass der Erfolg des Projektes auf einen entscheidenden Punkt zurückläuft. Bei Dmoz ist alles “Open Content”. Das heißt genauer gesagt, dass die dort veröffentlichten Inhalte keineswegs urheberrechtlich geschützt sind, sondern von jedem frei verwendet, kopiert oder vervielfältigt werden durften. So darf man beispielsweise im Gegensatz zu anderen Anbietern die Inhalte von dmoz auch auf seiner eigenen Internetpräsenz veröffentlichen. Dies war bei den anderen Webverzeichnissen nicht der Fall und alle veröffentlichten Inhalte waren urheberrechtlich geschützt und durften nur gelesen werden.

Die Idee zur Gründung kam, weil die Erfinder von dmoz mit dem Service anderer Seiten nicht zufrieden waren. Es hab zu lange Wartezeiten, bis eine Seite endlich in die Linkliste aufgenommen wurde und der Anteil der toten Links war auch sehr hoch. Tote Links sind Links, die zu nicht mehr existierenden Webseiten führen und somit unbrauchbar sind.